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Programm bis Juni 2018

Veranstaltungsort
(wenn nicht anders angegeben):
Synagoge Baden / Zentrum für Interkulturelle Begegnung
Grabengasse 14
2500 Baden

Kartenvorverkauf

 

 

Donnerstag, 26. April 2018 um 19:30 Uhr

KONZERT.IM.ZIB

XY Variations on…

mit Jelena Popržan (5-saitige Viola, Gesang, Looper, Maulgeige, Glasharmonika...)

Früher oder später musste es kommen: Jelena Popržans Soloprogramm. Vor etwa 9 Jahren begann sie mit dem Duo Catch-Pop String-Strong Wiens Bühnen unsicher zu machen, auch mit Madame Baheux und Sormeh festigte sie ihren Ruf als einfallsreiche Arrangeurin, expressive Stimmkünstlerin und Entertainerin mit komödiantischem Talent und politischem Engagement. Wo immer man sie stilistisch verorten will: Neue & Alte Musik, World, Singer-Songwriting, Kabarett, Neues Wienerlied, Folk, Jazz oder was auch immer, Popržan saugt sich den Nektar aus all diesen Genres und lässt ihre ureigene Mischung daraus gären. Eine abwechslungsreiche Revue darf erwartet werden, Songs, Kompositionen, Sounds. Hommagen an vergessene Traditionen und unvergessliches Neues!
 
„Grenzüberschreitungen sollten etwas Normales sein, etwas Notwendiges im künstlerischen Schaffen, und sich damit als überflüssige Phrase entlarven!" meint Jelena Popržan.

Präsentiert werden  Eigenkompositionen  und improvisierte Klangbilder. Thematisch sind sie eine Antwort  auf die erdrückende  Schubladisierung in Alte und Neue Musik, E- und U-Musik.

Ihre titelgebende Komposition ,X Y Variations on..." sucht dementsprechend eine Brücke zwischen Renaissance und Gegenwart zu schlagen, 
indem sie sich in sechs Variationen mit einem berühmten Renaissance-Thema (Akkordfolge) befasst, die bis heute immer wieder als Kompositions- und Improvisationsvorlage dient.

Der zweite Teil des Programms befasst sich kontrastierend mit ausgewählten Liedern internationaler Komponisten in Verbindug mit eigenen Texten. 
Als Migrantin, die nur allzu oft auf eben dieses Merkmal reduziert wird, will die Künstlerin damit eine Antwort geben - ein musikalischer Kommentar einer entwurzelten Weltbürgerin und Allround-Künstlerin.



Eintritt: € 19,-; ermäßigt für ZIB- und Ö1 Club- Mitglieder € 15,-; Schüler und Studenten € 10,-

Kartenbestellung

 

 

Donnerstag, 3. Mai 2018 um 19:30 Uhr

KONZERT.IM.ZIB

Ich fühle luft von anderem planeten. (Stefan George 1907)

SYMPHONY4VIENNA Streichquartett (Mitglieder der Wiener Symphoniker)
Cornelia Hübsch (Sopran)

- W.A. Mozart: Streichquartett C-Dur, KV 465 („Dissonanzenquartett“)
- Viktor Ullmann: Streichquartett Nr. 3 op. 46 (1943)
- Arnold Schönberg: 2. Quartett (fis-moll) für 2 Violinen, Viola, Violoncello und eine Sopranstimme op. 10 (1907/08)

Alexandra Knoll (Violine)
Maximilian Dobrovich (Violine)
Christian Kaufmann (Viola)
Romed Wieser (Violoncello)

Eintritt: € 24,-; ermäßigt für ZIB- und Ö1 Club- Mitglieder € 19,-; Schüler und Studenten € 10,-

Kartenbestellung

 

 

Donnerstag, 17. Mai 2018 um 19:30 Uhr

KONZERT.IM.ZIB

Triad

Mit
Agnes Palmisano - Vocals
Fabian Rucker - Reeds
Paul Gulda - Keys

Triad, engl.:
• Dreizahl, Dreiheit
• Gruppe von drei Gottheiten
• Gruppe nah verwandter chemischer Elemente
• Gruppentherapeutisches Format
• Konstellation internationaler Wirtschaftsräume
• Krimineller Geheimbund (China)
• Analfistel (med.)
• Dreiklang (musik)

So vielfältig lässt sich das englische Wort für „Dreiheit" übersetzen - ähnlich vielfältig sind auch die Ansätze dieses Trios: „Spiel was du bist und erzähl es weiter"!

Das Beziehungsbündnis der Wienerliedsängerin Agnes Palmisano, des Konzertpianisten Paul Gulda und des Jazzsaxofonisten Fabian Rucker ist ein inspirierendes Miteinander. Die jeweils anderen musikalischen Standpunkte eröffnen neue Sicht-, Hör- und Spielweisen, sowohl die Eigenkompositionen, als auch die musikalischen Leitbilder der drei betreffend. Fast instinktiv, ohne viel Absprache, entsteht ein musikalischer Dialog, der nicht danach fragt, ob er in der Sprache des Jazz, der Klassik, der Volksmusik oder wie auch immer geführt wird.

Kompositionen von und Improvisationen über Agnes Palmisano, Fabian Rucker, Paul Gulda, Johann Sebastian Bach, John Dowland, Gustav Mahler, Friedrich Gulda, Traditionals und anderen.



Eintritt: € 19,-; ermäßigt für ZIB- und Ö1 Club- Mitglieder € 15,-; Schüler und Studenten € 10,-

Kartenbestellung

 

 

Dienstag, 22. Mai 2018 um 19:30 Uhr

KONZERT.IN.DER.SYNAGOGE

Halleluja

Psalmvertonungen und Jiddisches

mit
- Ela Malkin
- Isaak Loberan
- Wiener Klezmer-Seminar Band
- Badener Kammerchor

Vor 12 Jahren sang der Badener Kammerchor in der damals gerade wiederaufgebauten Synagoge – beim diesjährigen Konzert wird er von Musikerinnen und Musikern, die sich seit Jahrzehnten mit der jüdischen Musik Osteuropas beschäftigen unterstützt. Ela Malkin wirkte als Gesangssolistin in dem von Isaak Loberan gegründeten Ensemble „Scholem Alejechin“ und trat bei vielen Konzerten und Festivals auf. Begleitet von Isaak Loberan und der Wiener Klezmer-Seminar Band interpretiert sie bekannte jüdische Lieder, umrahmt von Tänzen aus dem Repertoire der Klezmorim. Der Chor singt Werke von Salamone Rossi, Joseph Haydn, Felix Mendelssohn-Bartholdi, Salomon Sulzer, Leonard Bernstein und Leonard Cohen. Gemeinsam musiziert werden Lieder des bekannten chassidischen Rabbiners Shlomo Carlebach, der hier als Kind des letzten Oberrabbiners von Baden lebte und mit seiner Familie 1938 emigrieren musste.

Eintritt freie Spende, Anmeldung erbeten

Anmeldung

Donnerstag, 24. Mai 2018 um 19:30 Uhr

KINO.IM.ZIB

Die Unsichtbaren – Wir wollen leben

D 2017, Regie: Claus Räfle

mit Max Mauff, Alice Dwyer, Ruby O.Fee, Aaron Altaras, Victoria Schulz u.a.

Dramaturgisch geschickt verknüpft der Film Zeitzeugen-Interviews mit spannend umgesetzten Nachinszenierungen:

Berlin, 1943. Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt offiziell für „judenrein“ erklärt. Doch einigen Juden gelingt tatsächlich das Undenkbare. Sie werden unsichtbar für die Behörden.

Die jüdischen Teenager Cioma Schönhaus, Hanni Lévy, Ruth Arndt-Gumpel und Eugen Friede schaffen es, mitten während der stärksten Verhaftungswellen gegen Juden in der Reichshauptstadt Berlin in gewissem Maße unsichtbar zu werden. Schönhaus, eigentlich Grafiker, fälscht heimlich Pässe für Juden und kann so viele Leben retten. Hanni Lévy versucht mit blondierten Haaren als Arierindurchzugehen; sie findet wiederholt durch Zufall Unterstützer. Eugen Friede lebt bei einer deutschen Familie, trägt eine Uniform der Hitlerjugend und hilft der Widerstandsgruppe Gemeinschaft für Frieden und Aufbau. Ruth Arndt-Gumpel tarnt sich als Kriegswitwe und serviert als Haushälterin NS-Offizieren Schwarzmarkt-Delikatessen.

Es sei ihr immer wichtig gewesen, sagt Gumpel, herauszustellen, „dass es auch Retter gab“.

Etwa 5000 Juden überlebten in Deutschland, weil sie untertauchen konnten. Rund 1700 davon in Berlin. Ohne Hilfe von Deutschen wäre das nicht gegangen. Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat mehr als 24 000 für diese Hilfsaktionen als “Gerechte unter den Völkern” geehrt.


Auch dieser Film wird wieder vorgestellt durch Prof. Dr. Frank Stern vom Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien. Für Fragen und Diskussion ist breiter Raum gelassen!
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Jüdischen Filmclub Wien statt.

Jüdischer Filmclub Wien

Eintritt: € 10,00; ermäßigt für ZIB- und Ö1 Club- Mitglieder € 8,00; Schüler und Studenten € 5,00

Kartenbestellung

 

 

Mittwoch, 13. Juni 2018 um 19:00 Uhr

BUCHPRÄSENTATION – verbal & visuell

Im Zauber der Quellen
Wien in Baden - Eine Hausgeschichte
Lisa Fischer

Einleitende Worte und Begrüßung: Bürgermeister Dipl. Ing. Szirucsek Doppelkonference Dr. Lisa Fischer (Autorin) und Hofrat Eduard Nagel (Hausbesitzer)

Anschließend wird zu einem Empfang gebeten

Die 150 jährige bürgerliche Hausgeschichte der Weilburgstraße 53 verdichtet sich im Zauber der Schwefel- und historischen Quellen zu einem exemplarischen Porträt des gelungenen Aufbruchs. Mobilität und Mut führten zum Erfolg der Besitzenden. Als Kultur- und Wirtschaftskraft importierten sie ihn von Wien nach Baden wo sie ihren Aufstieg als architektonisches Erbe hinterließen. Die dynamischen Eigentümer und Eigentümerinnen waren multinational. Sie stammten aus Ungarn, Frankreich, Tschechien oder Rumänien, die Architekten des Historismusgebäudes aus Bukarest und Mähren. Sie alle wanderten zu. Als Sommerfrischedomizil sah das Haus eine illustre Gästeschar, die als zur Drehscheibe in die Welt fungierte. Die Villen der Nachbarschaft zeigen sich als sozialhistorischer Brennpunkt der Multimillionäre, wohl einzigartig in Baden. Die Weilburgstraße war einst ein Prachtboulevard. Mit seinen spannenden Lebensgeschichten wird er zur Wegstrecke der Erinnerung und zum Vermächtnis für die Zukunft.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Kartenbestellung

 

Donnerstag, 21. Juni 2018 um 19:30 Uhr

KINO.IM.ZIB

90 Minuten – Bei Abpfiff Frieden

IL, D, P 2016, Regie: Eyal Halfon

mit Moshe Ivgy, Norman Issa, Detlev Buck u.a.

Fußball ist Krieg mit friedlichen Mitteln, das wird sich bei der WM in Russland ab 14. Juni wieder zeigen. Die israelisch-deutsche Koproduktion "90 Minuten – Bei Abpfiff Frieden" treibt diese Idee auf die Spitze und lässt Israelis gegen Palästinenser antreten, um so den Nahost-Konflikt ein für allemal zu lösen.

Wer das Match gewinnt, darf bleiben, der Verlierer muss sich eine neue Heimat suchen. Aber wo soll das Spiel für den Frieden eigentlich stattfinden? Und welche Nation stellt den Schiedsrichter? Welche Spieler dürfen nominiert werden? So ganz koscher gehen die Vertreter beider Nationen, der Direktor der israelischen Mannschaft und sein palästinensischer Kollege bei ihren Vorbereitungen jedenfalls nicht vor. Indes wird dem deutschen Trainer der israelischen Mannschaft die historische Verantwortung gegenüber dem jüdischen Volk denn doch ein bisschen viel. Und ehe der Anpfiff ertönt, sollte noch geklärt werden, wo der Verlierer eigentlich im Anschluss unterkommt…

In der als Dokumentarfilm getarnten bitterbösen Satire bekommt jeder sein Fett weg: Israelis und Palästinenser ebenso wie ahnungslose Westeuropäer und der internationale Fußballverband. Rasend komisch – und zur Beruhigung für jene, die dem Fußballwahnsinn entrinnen wollen: kein Fußballfim im eigentlichen Sinn!

Auch dieser Film wird wieder vorgestellt durch Prof. Dr. Frank Stern vom Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien. Für Fragen und Diskussion ist breiter Raum gelassen!
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Jüdischen Filmclub Wien statt.

Jüdischer Filmclub Wien

Eintritt: € 10,00; ermäßigt für ZIB- und Ö1 Club- Mitglieder € 8,00; Schüler und Studenten € 5,00

Kartenbestellung

 

 

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