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Programm bis Dezember 2016

Veranstaltungsort
(wenn nicht anders angegeben):
Synagoge Baden / Zentrum für Interkulturelle Begegnung
Grabengasse 14
2500 Baden

Kartenvorverkauf

 

Donnerstag, 22. September 2016 um 19:30 Uhr

MUSIK.UND.WORT

Zum Weinen schön, zum Lachen bitter

mit Andrea Eckert, Gesang & Rezitation
Benjamin Schatz, Klavier

Die charismatische Schauspielerin Andrea Eckert gestaltet einen Gesangs- und Rezitationsabend unter dem programmatischen Titel: "Zum Weinen schön, zum Lachen bitter". Die vielfach preisgekrönte Künstlerin vermittelt darin faszinierende Kabinettstücke jüdischer Dichter, Komponisten und Kabarettisten, wie Friedrich Hollaender, Georg Kreisler, Randy Newman, Elfriede Gerstl, Barbara, Thomas Brasch, Else Lasker-Schüler, Nelly Sachs.

Ein Abend voller Humor, Witz, Aberwitz, Schmerz, Verzweiflung und Abgrund mit Liedern und Texten von jüdischen Menschen, deren "Seele begabt ist" für ein "himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt"…

nach einer Idee von André Heller

Eintritt: € 24,00; ermäßigt für ZIB- und Ö1 Club- Mitglieder € 19,00; Schüler und Studenten € 10,00

Kartenbestellung

 

Donnerstag, 29. September 2016 um 19:30 Uhr

KINO.IM.ZIB

Simon sagt Auf Wiedersehen zu seiner Vorhaut

D 2015, Regie: Viviane Andereggen

mit Maximilian Ehrenreich, Florian Stetter, Lavinia Wilson, Catherine De Léan, Yuri Völsch u.a.

Simon Grünberg ist zwölf Jahre alt und hat schon einen Haufen Sorgen und Alltagsstress. Seine Eltern leben getrennt, deshalb muss der Hamburger zwischen Vater Frank und Mutter Hannah hin- und herpendeln. Die Familie ist jüdischen Glaubens, was bislang aber anscheinend keine große Rolle gespielt hat. Nun jedoch besinnt sich Frank der Traditionen und beginnt, ein konsequent religiöses Leben zu führen. Dazu gehört auch, dass sein bislang unbeschnittener zwölfjähriger Sohn rechtzeitig zur Bar Mitzwah seine Vorhaut verlieren soll - nicht nur in dieser Sache herrscht lautstarke Uneinigkeit bei den Eltern. Als sich Simon dann auch noch in die 32-jährige Rabbinerin Rebecca verliebt, ist das Chaos komplett.

Der ungewöhnliche Titel ist ein klares Signal: Dieser Film will anders sein als die üblichen Komödien. Zu sehen ist eine charmant-turbulente Familienkomödie voll skurriler Szenen, die liebevoll und ohne falsche Scham zugleich die Nöte von Teenagerjungs mit Hormonstau und den Alltag einer jüdischen Gemeinde auf die Schippe nimmt.

Auch dieser Film wird wieder vorgestellt durch Prof. Dr. Frank Stern vom Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien. Für Fragen und Diskussion ist breiter Raum gelassen!

Jüdischer Filmclub Wien
Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Jüdischen Filmclub Wien.

Eintritt: € 10,00; ermäßigt für ZIB- und Ö1 Club- Mitglieder € 8,00; Schüler und Studenten € 5,00

Kartenbestellung

 

Sonntag, 9. Oktober 2016 um 11:00 Uhr

ZU.GAST.IM.ZIB

Beethoven Matinée

Robert Holl, Bass
Edda Graf Dafert, Klavier
Franz Bartolomey, Violoncello

Im Rahmen der Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich sind Werke von Ludwig van Beethoven & Franz Schubert zu hören.

Karten: € 25,- / Schüler, Studenten € 20,-,
Infos: NÖ Landesregierung und Kulturamt der Stadtgemeinde Baden , Tel: 02252/86 800-520

Ticketverkauf: Haus der Kunst

 

 

 

Donnerstag, 13. Oktober 2016 um 19:30 Uhr

KONZERT.IM.ZIB

Feuerharfe

Alexander Kaimbacher, Tenor
Julia Reth, Harfe
Anna Sushon, Klavier

Werke von Herwig Reiter, Ernst Krenek, Ruth Winkler und Franz Schubert

Ein Programmpunkt ist der titelgebende Liederzyklus von Herwig Reiter nach Texten jüdischer Autoren des 20. Jahrhunderts, die den Holocaust im Konzentrationslager selbst oder am Schicksal von Verwandten und Freunden miterlebt haben.
„Ich komponierte diese Gedichte 2010 zunächst für Tenor, Gitarre, Harfe und Klavier und war selbst überrascht, dass mir gerade diese Lieder unter der Hand eher melodisch gerieten – eine Melodik, die von übermäßigen Sekunden jüdischer Musik beeinflusst ist – habe es aber schließlich akzeptiert, einen ähnlichen Weg wie die DichterInnen einzuschlagen, nämlich nicht Grauen mit Grauen zu malen, sondern die brutalen Verbrechen mit der Schönheit einer künstlerisch abgerundeten Darstellung, also mit der Vision einer besseren Welt, zu konfrontieren.“ (Herwig Reiter)

Des Weiteren stehen Lieder aus dem „Reisebuch aus den österreichischen Alpen“ von Ernst Krenek auf dem Programm. Dieses Werk entstand in der kurzen romantisch-tonalen Schaffensperiode des Komponisten – ganz im Geiste Schuberts, den er erst kurz zuvor für sich entdeckt hatte. Spätestens seit der Oper Jonny spielt auf war Krenek für die Nationalsozialisten ein „Kulturbolschewist“ und nach ihrer Machtübernahme 1933 wurden seine Werke im Deutschen Reich als „entartet“ verboten.

Zwei Uraufführungen von Ruth Winkler sind an diesem Abend zu hören: „Kinneret“ nach dem Gedicht von Rachel Bluwstein für Singstimme und Harfe und eine Sonate für Pedalharfe.

Abgerundet wird das Programm durch ausgewählte Lieder von Franz Schubert – zum Teil mit Harfenbegleitung.


Eintritt: € 19,00; ermäßigt für ZIB- und Ö1 Club- Mitglieder € 15,00; Schüler und Studenten € 10,00

Kartenbestellung

 

Donnerstag, 20. Oktober 2016 um 19:30 Uhr

BUCHPRÄSENTATION

Warten auf Gianni
Eine Liebesgeschichte in sieben Jahren

Die Autorin Susanne Scholl im Gespräch mit Christof Habres.

Susanne Scholl geboren 1949 in Wien, Studium der Slawistik in Rom und Moskau. Langjährige ORF-Korrespondentin in Moskau. Susanne Scholl hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und wichtige Preise für ihre journalistische Arbeit und ihr menschenrechtliches Engagement erhalten, u. a. den Concordia Preis und das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst.

In ihrem jüngsten Roman erzählt Susanne Scholl von den Liebes- und Lebensnöten der Übersetzerin Lilly, die in ihrem vierten Lebensjahrzehnt steht und zu ihrem Verdruss immer noch "Mädi" genannt wird… Einfühlsam und humorvoll erzählt die Autorin vom Warten und Träumen, aber auch von sehr unerwarteten Momenten der Wahrheit.

Eintritt frei, Spenden erbeten

 

Donnerstag, 27. Oktober 2016 um 19:30 Uhr

KINO.IM.ZIB

Get – der Fall der Viviane Ansalem

IL, F, D 2014, Regie: Ronit Elkabetz, Shlomi Elkabetz

mit Ronit Elkabetz, Menashe Noy, Simon Abkarian, Sasson Gabai, Eli Gornstein, Gabi Amrani, Rami Danon u.a.

Fünf Jahre lang kämpft Viviane Amsalem für die Scheidung von ihrem Ehemann. Zuständig dafür ist in Israel das jüdisch-orthodoxe Rabbinatsgericht, das nach einer Prüfung den Ehemann Elisha dazu anhalten könnte, der Frau einen Get, einen Scheidungsbrief, zu überreichen. Doch Elisha weigert sich, obwohl seine Frau schon seit Jahren von ihm getrennt lebt. Zeugen werden aufgerufen, der Prozess nimmt kein Ende, während Viviane verzweifelt um ihre Würde und ihre Freiheit kämpft.

„Ein ebenso beklemmender wie absurder Gerichtsfilm, der mit visuell strengem Konzept den unterschiedlichen Perspektiven Raum gibt und durch seinen klugen inszenatorischen Minimalismus den gesellschaftlichen Konflikt zwischen Säkularisierung und Orthodoxie sichtbar macht.“ (Filmdienst)
Die Odyssee der Titelheldin hat die israelische Gesellschaft in Aufruhr versetzt - und wird jetzt zum Pflichtfilm für die Rabbinergerichte.

Auch dieser Film wird wieder vorgestellt durch Prof. Dr. Frank Stern vom Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien. Für Fragen und Diskussion ist breiter Raum gelassen!

Jüdischer Filmclub Wien
Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Jüdischen Filmclub Wien.

Eintritt: € 10,00; ermäßigt für ZIB- und Ö1 Club- Mitglieder € 8,00; Schüler und Studenten € 5,00

Kartenbestellung

 

Donnerstag, 17. November 2016 um 19:30 Uhr

KINO.IM.ZIB

Der Rosengarten

D, Ö, USA 1989, Regie: Fons Rademakers

mit Maximilian Schell, Liv Ullmann, Peter Fonda, Jan Niklas, Mareike Carrière u.a.

Auf einem Flughafen wird ein älterer Mann von Aaron Reichenbach niedergeschlagen. Dieser hatte in ihm einen alten Nazi-Kriegsverbrecher erkannt, der kurz vor Kriegsende die Tötung von 20 jüdischen Kindern angeordnet hatte, darunter auch Aaron Reichenbachs Schwestern. Der vermeintliche KZ-Kommandant verklagt Reichenbach wegen Körperverletzung, sodass es zu einem spektakulären Prozess kommt. Während Reichenbachs Anwältin Gabriele Schlüter-Freund versucht, ihren Mandanten von der Schuld freizusprechen, hat sie außerdem im Sinn, den Alt-Nazi für seine Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen.

Der Nachspann des Films weist darauf hin, dass Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen kein Zufall sind – die Erhängung von 20 jüdischen Kindern nach medizinischen Experimenten in einer Hamburger Schule wenige Tage vor Ende des Zweiten Weltkriegs hat tatsächlich stattgefunden.

Auch dieser Film wird wieder vorgestellt durch Prof. Dr. Frank Stern vom Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien. Für Fragen und Diskussion ist breiter Raum gelassen!

Jüdischer Filmclub Wien
Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Jüdischen Filmclub Wien.

Eintritt: € 10,00; ermäßigt für ZIB- und Ö1 Club- Mitglieder € 8,00; Schüler und Studenten € 5,00

Kartenbestellung

 

Donnerstag, 24. November 2016 um 19:30 Uhr

KONZERT.IM.ZIB

Gemischtes Doppel

Agnes Palmisano Gesang, Ukulele
Maria Stippich Gesang, Kontrabass
Helmut Stippich Gesang, Klavier, Schrammelharmonika
Daniel Fuchsberger Gesang, Kontragitarre, Percussion

Zielsicher schlägt eine alte Wiener Melodie im willigen Gehörgang auf – da kommt schon volley eine frische Eigenkomposition daher….

Agnes Palmisano, Primadonne Assoluta des UNESCO-Kulturerbes Wiener Dudler, das in zahlreichen Projekten stets aufs neue umtriebige Paar Maria und Helmut Stippich sowie der kongeniale Multi-Instrumentalist Daniel Fuchsberger rufen ein gemischtes Doppel aus: Melodien und Töne sind die Spielbälle der wienerisch kärntnerisch-steirisch salzburgerischen Allianz. Gesungen und gedudelt wird ein- bis vierstimmig, mal a capella, mal mit traditioneller Schrammelbegleitung oder auch erweitert durch Kontrabass, Ukulele und Perkussion.

AGNES PALMISANO – DIE DIVA
geboren in Wien, aufgewachsen in Wöllersdorf und Moskau. Studium der Sonderpädagogik in Baden bei Wien sowie Gesang und Gesangspädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Spezialistin für Wiener Musik im allgemeinen und den Wiener Dudler (Wiener Koloraturjodler, immaterielles Kulturerbe der UNESCO) im speziellen. Internationale Konzerttätigkeit, Musiktheater- und CD- Produktionen. Sie lebt als freischaffende Sängerin in Wien und ist Mutter zweier Söhne. Leuchtende Klarheit und Brillanz, die Himmel und Erde miteinander verbinden. Ihr Ukulelespiel: Das Sahnehäubchen.

MARIA STIPPICH – QUEEN OF SOUL
geboren im Lavanttal, Musik und Gesang von frühester Kindheit an. Lehramt für Musik und Mathematik, die freischaffende Musikerin und Sängerin ist zweifache Mutter und lebt in Graz. Warme Töne, die direkt aus dem Herzen strömen. Die in sich ruhende Königin, am Kontrabass das Fundament jedes beschwingten Spiels.

HELMUT STIPPICH – DER MAGIER
geboren im Lavanttal, fiel schon in Kindheit und Jugend durch ausgeprägte musikalische Begabung an Akkordeon, Klavier, Orgel, Stimme, sowie als Ensembleleiter auf und macht in den letzten Jahren auch als Komponist und Arrangeur auf sich aufmerksam. Freischaffender Künstler, Ehemann von Maria Stippich und Vater ihrer Kinder. Lebt in Graz. Als Sopranistin lässt er alles und jede weit hinter sich, als Tenor ist er kraftvoll und markant, sein Spiel an der Schrammelharmonika oder am Klavier ist magisch beseelt, zauberhaft seine Kompositionen.

DANIEL FUCHSBERGER – MR. PERFECT
Ein Spross der Musikerdynastie Fuchsberger aus Koppl bei Salzburg. Aufgewachsen mit Familien-Volksmusik und sämtlichen dazugehörigen Instrumenten. Studium Schlagwerk und Jazzkomposition an der Kunstuni Graz. Trauzeuge von Helmut und Maria, Vater einer Tochter. Präzision und Analytik gepaart mit Humor und Gelassenheit: So sind sein Bass, sein Spiel an Kontragitarre und Percussion, sowie seine Kompositionen.



Eintritt: € 19,00; ermäßigt für ZIB- und Ö1 Club- Mitglieder € 15,00; Schüler und Studenten € 10,00

Kartenbestellung

 

Donnerstag, 15. Dezember 2016 um 19:30 Uhr

KINO.IM.ZIB

Mahler auf der Couch

D, Ö 2010, Regie: Percy Adlon, Felix Adlon

mit Johannes Silberschneider, Barbara Romaner, Karl Markovics, Eva Mattes u.a.

Seit der Künstler einen verfänglichen Brief des Architekten Walter Gropius gelesen hat, der an seine junge Frau Alma gerichtet war, plagt ihn rasende Eifersucht. Keine Note bringt er seitdem mehr zu Papier. Und so nimmt Mahler trotz anfänglicher Zweifel auf der berühmten Couch des Psychoanalytikers Platz.

"Mahler auf der Couch" von Vater Percy und Sohn Felix Adlon ist ein kleiner Film über die Liebe, ein großes Melo über das Verlangen, den Trieb, die Selbstverwirklichung. Über Unterdrückung und Unterwerfung. Über die Hingabe, den Überschwang. Die Jahre mit Alma.

Auch dieser Film wird wieder vorgestellt durch Prof. Dr. Frank Stern vom Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien. Für Fragen und Diskussion ist breiter Raum gelassen!

Jüdischer Filmclub Wien
Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Jüdischen Filmclub Wien.

Eintritt: € 10,00; ermäßigt für ZIB- und Ö1 Club- Mitglieder € 8,00; Schüler und Studenten € 5,00

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